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Absturzsicherung Flachdach nachrüsten: Ihr Experte in Solothurn

  • 12. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Absturzsicherung Flachdach nachrüsten? Eine solche Absturzsicherung-Nachrüstung fürs Flachdach schützt Menschenleben und reduziert Haftungsrisiken unter anderem von Hauseigentümern.


Im folgenden Artikel erfahren Sie, warum man eine Absturzsicherung fürs Flachdach nachrüsten sollte, welche Arten von Flachdach-Absturzsicherungen es gibt und wer im Kanton Solothurn Absturzsicherungen fürs Flachdach nachrüstet.


DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:


  • Eine Absturzsicherung fürs Flachdach nachrüsten dient einerseits dem Schutz von Menschenleben und schützt vor schweren Verletzungen, andererseits senkt eine Absturzsicherung Haftungsrisiken.


  • Auf dem Flachdach kann man folgende drei Arten von Flachdach-Absturzsicherungen installieren: Einzelanschlagpunkte, Seilsysteme und Geländersysteme, die allerdings jeweils für unterschiedliche Nutzungen und Nutzer geeignet sind.


  • Im Kanton Solothurn können Sie Ihr Flachdach insbesondere durch die Flachdach-Experten der Solothurner Handwerkerfirma «Schneitter» mit einer Absturzsicherung nachrüsten lassen.



Warum Absturzsicherung Flachdach nachrüsten?

Es gibt verschiedene Gründe, warum man eine Absturzsicherung auf dem Flachdach nachrüsten sollte, falls eine solche noch nicht vorhanden ist. Zum einen schützt eine solche Absturzsicherung Menschenleben bzw. vor schweren Verletzungen. Zum anderen gibt es aber auch rechtliche Pflichten, die die Installation einer Absturzsicherung verlangen.


So haften Hauseigentümer zum Beispiel für Schäden, die infolge einer fehlenden oder fehlerhaften Sicherheitsanlage entstehen, Artikel 58 Obligationenrecht (OR). Auch Architekten, Bauleiter und Planer kann eine Haftung treffen, wenn sie keine korrekten Sicherheitssysteme installiert haben. Aber es gibt auch noch viele andere, die einem Haftungsrisiko wegen fehlender oder fehlerhafter Absturzsicherungen ausgesetzt sind.


Absturzsicherungen auf Flachdächern sind ausserdem ein Teil des Arbeitsschutzes, denn ab einer Absturzhöhe von 2 Metern sind Absturzsicherungen Pflicht.

 

Arten von Flachdach-Absturzsicherungen

Es gibt verschiedene Arten von Flachdach-Absturzsicherungen: Einzelanschlagpunkte, Seilsysteme und Geländersysteme. Bei den Absturzsicherungen unterscheidet man in Bezug auf die erforderlichen Sicherheitsmassnahmen ausserdem verschiedene Ausstattungsklassen, die von der Art der Nutzung und den Nutzern abhängen.


Einzelanschlagpunkte

Einzelanschlagpunkte sind die einfachste Art der Absturzsicherung auf dem Flachdach. Sie werden in der Regel punktuell installiert und bestehen meist nur aus einem fest verankerten Pfosten und einer Öse. An dieser Öse kann dann Schutzausrüstung befestigt werden. Da Einzelanschlagpunkte nur eine Person absichern, spricht man hier auch von Individualschutz.


Die Absturzsicherung durch Einzelanschlagpunkte gehört zur Ausstattungsklasse 1 und eignet sich für Flachdächer ohne Nutzung, bei denen geringe Wartungsintervalle gegeben sind (bis einmal jährlich).


Wer Einzelanschlagpunkte nutzen möchte, braucht eine sogenannte PSAgA-Schulung, also eine Schulung für «Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz».


Seilsysteme

Eine etwas komplexere Art der Absturzsicherung auf dem Flachdach ist ein Seilsystem. Auch Seilsysteme gehören zu den Individualschutz-Massnahmen bei der Flachdach-Absturzsicherung. Ein solches Seilsystem besteht aus einem Edelstahl-Seil, welches man zwischen mindestens zwei Einzelanschlagpunkte spannt. Bei längeren Seilsystemen werden auch noch Einzelanschlagpunkte als Zwischenstützen gesetzt.


Solche Seilsysteme gehören zur Ausstattungsklasse 2 und werden insbesondere für Flachdächer mit mittleren Wartungsintervallen (einmal bis zweimal jährlich) eingesetzt. Dazu gehören Flachdächer mit Begrünung oder zum Beispiel mit Solaranlagen.



Wer Seilsysteme nutzen möchte, braucht ebenfalls eine sogenannte PSAgA-Schulung.


Geländersysteme

Eine weitere Flachdach-Absturzsicherung sind Geländer. Geländersysteme bezeichnet man auch als Kollektivschutz, da damit nicht nur eine Person vor dem Absturz gesichert ist, sondern mehrere. Erfüllt das Geländer die Voraussetzungen Ausstattungsklasse 3, kann man dadurch ein nicht-öffentliches Flachdach für mehrere Personen nutzbar machen, die keine Schulung im Anseilschutz (PSAgA-Schulung) erhalten haben; vorausgesetzt das Flachdach ist überhaupt begehbar. Solche Geländer der Ausstattungsklasse 3 eignen sich also insbesondere für Hauseigentümer und Mieter.


Ein Geländersystem ist also sicherer als Einzelanschlagpunkte oder ein Seilsystem.


 

Wer kann in Solothurn Flachdach-Absturzsicherung nachrüsten

Sie möchten die Flachdach-Absturzsicherung nachrüsten? Dann lassen Sie sich am besten von den Flachdach-Experten der Solothurner Handwerkerfirma «Schneitter» beraten.


Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail, um einen unverbindlichen Kostenvoranschlag für die von Ihnen gewünschte Flachdach-Absturzsicherung zu erhalten oder um sich von uns beraten zu lassen:




Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Thema «Absturzsicherung Flachdach nachrüsten»

Was heisst PSAgA?

Die Abkürzung PSAgA steht für «Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz».

Ja, man benötigt eine PSAgA-Schulung, wenn man Einzelanschlagpunkte oder Seilsysteme als Absturzsicherung auf dem Flachdach nutzen möchte.

Ja, grundsätzlich kann man jedes Flachdach mit einer Absturzsicherung nachrüsten. Allerdings hängt der Aufwand für die Nachrüstung vom jeweiligen Flachdach ab und seinem Zustand.

Ja, durch Absturzsicherungssysteme, die aufgrund einer Auflast gehalten werden, ist auch eine Nachrüstung ohne Bohrungen ins Flachdach möglich.

Ja, Absturzsicherungen müssen regelmässig gewartet werden.




 
 
 

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